Die Verwaltungsgemeinschaft Bad Schandau – Rathmannsdorf – Reinhardtsdorf-Schöna hat einen »Europäischen Dorferneuerungspreis für eine ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität« gewonnen. Die Prämierung erfolgte am 21.09.2018 im vorherigen Siegerdorf Fließ in Tirol.

Die Preisbegründung lautet: »Die Verwaltungsgemeinschaft Bad Schandau hat im Zuge eines beispielhaften Prozesses unter einer überdurchschnittlich breiten Einbeziehung der Bürger/innen die Entwicklung des Leitbildes »Perspektive Bad Schandau« vorangetrieben und daran anschließend konsequent umgesetzt. Besonders stechen dabei die grenzüberschreitende Koordination der Maßnahmen bei Hochwasserschutz und zeitgemäßen touristischen Erlebnisangeboten, die vorausschauende Umgestaltung der gesundheitlichen Dienstleistungen, das logistisch und räumlich sorgfältig ausgearbeitete öffentliche Bussystem sowie die elektronische Plattform »Gutes von Hier« zur Direktvermarktung heraus. Zusammen mit der behutsamen baulichen Restaurierung von Altbauten mit komplexen architektonischen Maßnahmen ergibt sich eine mottogerechte Denkweise. Herauszustreichen sind schließlich noch die partnerschaftliche Zusammenarbeit der drei Verbandsgemeinden Bad Schandau, Rathmansdorf und Reinhardtsdorf-Schöna mit ihren jeweiligen Zentralorten und Ortsteilen sowie das Engagement der Ehrenamtlichen für Flüchtlinge in einem sehr schwierigen Umfeld.«. Nicht unerheblichen Anteil an der Preiswürdigkeit der Bewerbung der Verwaltungsgemeinschaft hatte auch der Schandauer Ortsteil Schmilka, Mitglied der IG Sachsens Schönste Dörfer und Best-Practice-Beispiel dafür, dass baukulturelles Handeln sich lohnt, Wirtschaft und Arbeit auch in den ländlichen Raum bringen kann.

„Move your mind and your ass will follow“ – Wenn Sie wissen wollen, wie Stefanie Mathy aus Krippen diese Interpretation des Wettbewerbsmottos „WeiterDenken“ versteht, zoomen Sie sich hier in das Bewerbungs-Poster der Bad Schandauer Verwaltungsgemeinschaft. (Foto: Markus Thieme).